Zeittafel

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Eine synchronoptische Liste der historischen Ereignisse im Stadtbezirk Hombruch, in der Region, soweit sie Einfluss auf die hiesige Entwicklung hatten, und – zur Orientierung – weltweit. Hinweise auf Seiten mit umfangreichen eigenen Zeittafeln sind gelb unterlegt.

Datum Lokale Ereignisse Regionale Ereignisse Globale Ereignisse

Geologie und Erdgeschichte

300 Mill. Jahre und früher Zeittafel zur noch älteren Erdgeschichte
vor 350–300 Mill. Jahren (Karbon) Bildung der Steinkohle, siehe den besonderen Artikel zum Karbon
vor 100–66 Mill. Jahren (Oberkreide) Das Kreidemeer brach in das westfälische Becken ein und drang bis zum Rand des heutigen Sauerlandes vor, siehe den besonderen Artikel zur Oberkreide

Ur- und Vorgeschichte bis zum hiesigen Beginn der Römerzeit ca. 50 v.Chr.‎

vor 2,8 Mill. Jahren Beginn des Pleistozän (Wechsel des stabilen Klimas hin zu periodisch auftretenden Kaltzeiten)
vor 2,5–2 Mill. Jahren Beginn der Entwicklung des Menschen (Homo rudolfensis) in Ostafrika
vor 1,2 Mill. Jahren Homo heidelbergensis in Europa
vor 1 Mill. Jahren Bändigung des Feuers
ca. 347.000–128.000 Jahre v. h. (Eiszeit) Nordeuropa von Eis bedeckt bis ans Ardeygebirge, siehe den besonderen Artikel zur Eiszeit
350.000 Jahre v. h. (vor heute)–1. Jt. v. Chr. siehe den besonderen Artikel zur Ur- und Vorgeschichte des Stadtbezirks Hombruch
ca. 230.000–30.000 Jahre v. h. Der vom Homo heidelbergensis abstammenden Neandertaler lebt in der Region. Er stirbt nahezu aus, als es mit der Eiszeit immer kälter wird und schließlich um 37000 v. Chr. ein Supervulkan ausbricht (heutige Phlegräische Felder bei Neapel).[1]
ca. 36.000 Jahre v. h. Der ebenfalls vom Homo heidelbergensis abstammende Homo sapiens (der Cro-Magnon-Mensch) ist parallel zu den Resten der Neandertaler in Mitteleuropa nachweisbar.[2]
zw. 32.000 und 18.000 Jahren v. h. Erste Domestikation des Hundes im eiszeitlichen Europa (konkurrierend in China und dem Vorderen Orient)
10000–8200 v. Chr. Neolithische Revolution: Bereits sesshaft gewesene Ackerbauern und Viehzüchter aus dem Fruchtbaren Halbmond werden durch zunehmende Dürre in Folge der Eiszeit vertrieben und bringen ihre Kultur zu den bei uns noch heimischen Jägern und Sammlern.[1]
um 5500 v. Chr. Doggerland infolge Gletscherschmelze ganz überschwemmt, Britannien wird Insel
5200 v. Chr. Erfindung der Käse­herstellung (wie in Kroatien entdeckt) verringert die Säuglingssterblichkeit und ermöglicht die Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht auch in den kühleren Norden
4000–1800 v. Chr. Jungsteinzeit Beim Bau der Universität und der Autobahn (A45) fanden sich Scherben von Tongefäßen, verziert mit bogenförmigen Bändern und rautierten Flächen, vermutlich aus der Jungsteinzeit. Auf einem Acker in der Rahmke, nördl. des Linnebachs in Eichlinghofen, fanden sich ein Steinbeil und eine Streitaxt aus der Jungsteinzeit.
um 3500 v. Chr. Älteste Hinweise auf Reitpferde in der Botai-Kultur in Nordkasachstan
um 3500 v. Chr. Trichterbecher von Bronocice (Polen), ältester Hinweis auf die Kenntnis bespannter Wagen in Mitteleuropa
zw. 2700–2200 v. Chr. Beginn der Domestizierung des Pferdes in der Wolga-Don-Region
ca. 2600–1450 v. Chr. Minoische Kultur auf Kreta
ca. 2500 v. Chr. Beinahe-Kollision der Erde mit einem Kometen[3]; Hauptteil von Stonehenge und andere riesige Megalith-Bauten entstehen
2000 (1200)–800 v. Chr. (Bronzezeit) Siedlung in Oespel Niederrheinische Grabhügelkultur
um 1750 v. Chr. Die Himmelsscheibe von Nebra entsteht
1628 v. Chr. Minoische Eruption (Santorin, evtl. Atlantis)
800 v. Chr. bis zur Römerzeit (Eisenzeit)
um 275 v. Chr. Größte Ausbreitung der keltischen Stämme
um 150 v. Chr. Ursprünglich an der westlichen Ostsee beheimatet, dringen die Germanen in die damals noch keltischen Gebiete Mittel- und Süddeutschlands vor. Die Marser wandern als erste in unser Gebiet ein. Die ansässigen Kelten werden integriert oder nach Westen verdrängt.

Germanisch-römische Zeit von Caesar bis zur Völkerwanderung

55 v. Chr. Römer dringen bis Löttringhausen vor? Der römische Feldherr Caesar kommt bis Hagen? Caesars erster Rheinübergang im Spätsommer; Caesar gelingt es in zwei Feldzügen nicht, die rechtsrheinischen Germanen zu besiegen
12 v. Chr. Der Römer Drusus unterwirft weite Teile des linksrheinischen Germanenlandes bis zur Elbe
7 v. Chr.–1975 siehe den besonderen Artikel zu den verschiedenen Herrschaften unseres Gebietes und seiner jeweiligen verwaltungstechnischen Untergliederung
bis 7 v. Chr. Zu Beginn unserer Zeitrechnung bewohnte der fränkische Stamm der Sugambrer das Land zwischen Ruhr und Lippe. Als er unter Druck von Tiberius im Jahre 7 v. Chr. auf das linke Rheinufer zog, drängten von Osten her die Marser in die ganz oder teilweise verlassenen Wohnplätze der Sugambrer ein.
7 v. Chr. bis 14 n. Chr. Im westlichen Germanien bestehen feste Siedlungsstrukturen der Stämme. Unser Bezirk gehört zum Siedlungsgebiet der Marser.
9 Rom unterdrückt die Germanen. Daraufhin schließen sich die germanischen Stämme zusammen. Unter dem Cheruskerfürsten und ehemaligen römischen Reiteroffizier Arminius wird der römische Feldherr Varus vernichtend geschlagen.[4] Die Marser unterstützten Arminius in dieser Schlacht.
14 Rom kann die Niederlage des Varus nicht verwinden. Der erst 29-jährige Feldherr Germanicus erobert mit Riesenaufwand und hohen Verlusten die Gebiete bis zur Elbe zurück. In den Rachefeldzügen des Germanicus im Jahre 14 wurden die Marser vernichtet.
16 Kaiser Tiberius gibt angesichts der unerträglichen Verluste auf. Der Niederrhein ist wieder der die Grenze zwischen Germanen und Rom.
21 Arminius von seinen eigenen Leuten erschlagen, weil er angeblich König eines germanischen Reiches werden wollte.
98 Am Hellweg lassen sich statt der Marser die Brukterer auf dem Gebiet der mit ihnen verbündeten Tenkterer nieder, ebenfalls ein fränkischer Stamm, der zuvor nördlich der Lippe beheimatet war. Nach ihnen wurde die Gegend zwischen Lippe und Ruhr "Brukterergau" genannt. Vorort (Hauptort) dieser Gegend wurde Dortmund.
ab 3. Jh. Die Sugambrer, Brukterer, Tenkterer und andere rhein-wesergermanische Stämme schlossen sich ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. zu den Franken zusammen.
spätestens 306 Die Brukterer werden als fränkisch bezeichnet – bis zum Sachsenkriege Karls des Großen (ab 772)[5]
um 375/376 Hungersnot in Germanien infolge einer Klimaänderung. Einbruch der Hunnen nach Europa löst die Völkerwanderung aus.
406 Rom gibt die Rheingrenze auf. Zahlreiche germanische Völker dringen nach Westen und Süden ein. Während der Völkerwanderung bilden sich aus den germanischen Stämmen (wie den Marsern) die Völker Westfalen, daraus die Sachsen (deren Gebiet von Flensburg bis Mülheim an der Ruhr reichte) und die Franken.
476 Ende des weströmischen Reiches
535–660 Kleine Eiszeit der Spätantike infolge des Ausbruchs des Ilopango oder infolge von Komentenstaub[6], 541 Justinanische Pest in Konstantinopel, Ende der Antike[7]
568 Ausklang der Völkerwanderungszeit

Mittelalter bis ca. 1500

692 bis 695 Die Christianisierung begann vermutlich mit Suitbert, der um 692 in England zum Bischof geweiht worden war und sich erfolgreich der Bekehrung der fränkischen Brukterer zwischen Ruhr und Lippe widmete ("Apostel des Brukterergaues"), bis Sachsen sie um 694/95 überfielen und unterwarfen bzw. nach Westen abdrängten, wobei die Eindringlinge die christliche Religion nicht schonten, aber auch nicht ganz vernichteten. Diese Sachsen gehörten zur Stammesgruppe der Westfalen, die bald das Land von der Weser bis zum Rhein beherrschten ("Westfalengau"). Die um die Zeitenwende im westlichen Germanien erkennbaren festen Siedlungsstrukturen der Stämme wurden durch die Völkerwanderung verändert.
um 700 Bau der Sigiburg (I)
um 750 Der Königsweg der Franken als wichtigste Nord-Süd-Verbindung verlief durch das Schondelletal und das Olpkebachtal nach der Bittermark und weiter nach Süden.
750 Erstes Auftreten der Wikinger (in Estland)
09.10.768 Der Franke Karl der Große wird zum König seines Reichsteils (Austrasien, Großteil Neustriens und Westen Aquitaniens) gesalbt.
769 Karl der Große beginnt (insgesamt 20) Feldzüge gegen die Sachsen zu führen, die erst 804 enden und sicher auch unsere Region nicht verschont haben. Die Sachsen werden 777–785 von Widukind geführt.
775 Zog Karl durch Kirchhörde? Karl der Große zieht vom Rhein nach Herdecke[8] und erobert die bedeutende Volksburg Syburg der Sachsen, die zum Christentum bekehrt werden.
776 Die Sachsen versuchen vergeblich, die Syburg zurückzuerobern. Zahlreiche fränkische Ritter werden im Sachsenland angesiedelt, vermutlich auch in Altena (Grafen von Arnsberg).
800 Karl der Große wird zum römischen Kaiser gekrönt
801 Erste Erwähnung Salingens in fränkischer Urkunde
804 Nach den Sachsenkriegen werden auch hier Königs- bzw. Reichshöfe gegründet. Die Siedlungen waren in Einzelhöfe, Bauerschaften und Dörfer gegliedert.[9] Der Krieg Karls des Großen gegen die Sachsen geht nach 30 Jahren zu Ende
810 Erste Erwähnung Eichlinghofens
820 Erste Erwähnung Persebecks in fränkischer Urkunde
843 Die Nachfolger Karls des Großen teilen das Reich in einen Ost- und Westteil. Daraus entwickeln sich das spätere Deutschland und Frankreich. Der dazwischen liegende Pufferstaat Burgund wird 870 aufgelöst.
860 Huckarde wird Oberhof im Kirchengebiet des Stifts Essen. Das Hofesgericht ist auch für Höfe in unserem Bezirk zuständig.
928 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Der erste Reichstag in Dortmund findet 928 statt.
955 bis 964 Bau der Sigiburg (II)
969 An der Stelle der heutigen Patrokluskirche in Kirchhörde wird eine fränkische Kapelle erwähnt.
986 Reichstag in Dortmund
993 Reichstag in Dortmund
um 1000 Der Westfalengau gehört zum Herzogtum Sachsen. In unserer Gegend herrschen die Grafen von Werl (evtl. schon seit Karl dem Großen im Amt).[10]
ab 11. Jh. Grafschaft Berg, Vor-Vorläuferin der Grafschaft Mark
1005 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Kaiser Heinrich II. hält in Dortmund eine Synode ab, an der alle Kirchenvertreter des Reiches teilnehmen.
1024 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Nach der Kaiserwahl von Konrad II. findet erstmals eine "Kaiserhuldigung" mit pompösen Ritterspielen in Dortmund statt. Der gesamte deutsche Hochadel ist dabei.
1056–1075 In der Zeit Anno II. kamen die Reliquien des hl. Reinoldus von Köln nach Dortmund
1066 Normannen dringen in England ein. Schlacht bei Hastings. Ende der Wikingerzeit
27.11.1095 (bis 1444) Papst Urban II. ruft auf der Synode von Clermont zum (1.) Kreuzzug in das „Heilige Land“ auf. Der "letzte Kreuzzug" fand 1443–1444 statt.
1090–1822 siehe den besonderen Artikel zum genealogischen Zusammenhang der im folgenden genannten Grafen von Berg, Altena, Isenberg und Mark
1108 Gründung der Grafschaft Altena, Vorläuferin der Grafschaft Mark.
1133 Ritter Adolf I. lässt sich in Burg an der Wupper nieder. Sein Gebiet umfasst auch die spätere Grafschaft Altena bzw. Mark.
1150 Der Seepenhof im Lücklemberger Schondelletal wird in einer Urkunde der Grafschaft Altena erwähnt und ist damit einer der ältesten Höfe im Bezirk
um 1150 Bau der Hohensyburg als Höhenburg der Kölner Erzbischöfe
1152, 1154 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) besucht Dortmund sehr oft und engagiert sich stark für die Belange seiner Reichsstadt. Nach dem Großbrand von 1113 befahl der Kaiser den Wiederaufbau. Friedrich unterstützte das gewaltige Vorhaben durch zwei große Reichsfeste. Die Besucher kamen aus ganz Deutschland und spülten viel Geld in die Stadtkasse.
1155 Der Truxhof in Kirchhörde wird erwähnt. Er gehörte lange zu einem Kloster aus dem Kölner Raum.
1160/61 Graf Eberhard I. von Berg übernimmt durch Heirat die Regentschaft in der Grafschaft Altena.
1175 oder 1180 Durch die Erbteilung im Hause Altena fällt unser Gebiet an Arnold und die Ältere oder Linie Altena-Isenberg.
1180 Hoftag zu Gelnhausen, Absetzung Heinrichs des Löwen, Teilung des Stammesherzogtums Sachsen; der Kölner Erzbischof wird am 13. April Herzog von Westfalen und somit mächtigster weltlicher Herr zwischen Ruhr und Lippe[11].
1198 Ritter Albert von Hörde (erste Nennung der Burg Hörde) Graf Adolf III. von Altena kauft die Wasserburg Mark bei Hamm, verlegt seinen Hauptsitz dorthin und legt sich 1202 den Titel Graf von der Mark zu. Die Mark erlebt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.
1180/1200–1226 Arnold von Altena und Friedrich von Isenberg (Ältere oder Linie Altena-Isenberg)
1219 Das Dorf Brünninghausen wird erstmals erwähnt.
vor 1220 Dortmund wird Freie Reichsstadt.
1220 Der Ort Barop wird in einer Reichs-Urkunde erstmals erwähnt.
1225 Die Kirche in Eichlinghofen wird erwähnt.[12] Friedrich von Isenberg lässt Erzbischof Engelbert umbringen, sein Gebiet fällt zur Strafe an die Grafschaft Mark
ab 1226 Adolf I. von der Mark (Jüngere oder Linie Altena-Mark)
Ende der 1220er Zusammenbruch der staufischen Reichsgewalt, Zunahme weltlicher Konkurrenten des Erzbischofs[13]
1245 (auch 1250, 1254, 1256)–1273 Interregnum
1248 Wilhelm von Holland, Gegenkönig Friedrichs II., verpfändet die Reichsstadt Dortmund[14] an den Kölner Erzbischof.[15]
nach 1250 Die Grafen von der Mark verdrängen den Erzbischof Zug um Zug aus der Region[16]
1253 In einer Urkunde der Grafschaft Mark werden vier Höfe in Löttringhausen erwähnt.
1271/72 Die Grafen von der Mark beginnen (anstelle des Erzbischofs?) die königlichen Einkünfte in Dortmund zu erheben.[17]
1275–1280 Bau der Margarethenkapelle neben dem Baroper Schultenhof[18] durch den Erzbischof von Köln als letzte Machtdemonstration
1287 Teilzerstörung der Hohensyburg
05.06.1288 Eberhart II. von der Mark ist einer der Gewinner der Schlacht bei Worringen: Die Mark erhält Befestigungshoheit, die Lehnsherrschaft des Erzbischofs von Köln wird bedeutungslos[19]), die Grafschaft Mark wird dadurch eigenständiger Teil des Heiligen Römischen Reiches.
1289 Albertus villicus de Holthusen wird der erste Schulte des Hofverbands Großholthausen
1290 In der Bauerschaft Klein- und Großholthausen wird ein Schultenhof erwähnt.
1297 Der Edelherr Albrecht von Hörde verkauft seine kleine Burg (in den Augen der Kölner Erzbischofs illegal) an den Landesherrn Graf Eberhard I. von der Mark, der das Anwesen zu einer Festung ausbaut
1298 Erst jetzt gelten die Territorien in Westfalen als gefestigt; erster westfälischer Landfrieden
1300 Die Märker erhalten die 3 Reichshöfe der Region (außer Dortmund) zu Lehen.
spätestens 1302 Eichlinghofen Sitz eines Gogerichts[20]
1310 Tidemann Lemberg (bedeutet das: aus Lemberg?) wird geboren. Er wird später europäische Finanzgeschichte schreiben. Schon mit 30 Jahren ist er ein bedeutender Hansekaufmann.
1317 Erstmals wird der Kohleabbau in der Grafschaft Mark genehmigt.
1328–1974 siehe den besonderen Artikel zu den verschiedenen Herrschaften unseres Gebietes und seiner jeweiligen verwaltungstechnischen Untergliederung
1328–1567 1328 beginnt die Entwicklung der Herrschaft Hörde, nachdem die Grafen von der Mark Anfang des Jh. in dieser Gegend ihre Landeshoheit gegenüber der Stadt Dortmund und den Grafen von Limburg durchgesetzt hatten[21]; Eichlinghofen ist/wird Sitz eines märkischen Amtmanns und Richters, der nach 1340 nach dem zur Stadt erhobenen Hörde verlegt wird.[22]
1339 Konrad von der Mark[23] und seine Frau Elisabeth von Kleve errichten bei Hörde das Clarissenkloster Clarenberg, später bedeutender Grundbesitzer im Bezirk.
15.08.1340 Konrad von der Mark[24] verleiht Hörde die Stadtrechte.
1346–1353 Die Pest wütet in Europa. In Dortmund und der Grafschaft Mark fallen Tausende der tückischen Krankheit zum Opfer. Während die Pest aber andernorts verheerend wirkte und ganze Landstriche verödeten, kam Dortmund noch einmal davon. Zwar gab es Tote, doch die Krankheit grassierte nicht.[25] 1513, 1551, 1599 und 1601 gibt es weitere Pestopfer.
März 1349 3 Dortmunder jüdische Familien begeben sich in den Schutz Graf Dietrichs IV. von Limburg, der ihnen für 5 Jahre freies Geleit inner- und außerhalb Dortmunds zusichert, soweit es in ihrer Macht stünde.[26] Demnach beansprucht der Graf das Judenregal.
28.06.1350 Graf Engelbert III. von der Mark schließt mit der Stadt Dortmund einen Vertrag, demzufolge der Rat die Juden festsetzen sollte, ihre Habe sollte geteilt werden. Dafür versprach der Graf die Stadt zu unterstützen, falls sie vom Reich oder vom Erzbischof wegen der Verfolgung der Juden angeklagt werden sollte.[26] Demnach fürchtete man noch den Anspruch des Erzbischofs auf das Judenregal.
1352 Graf Engelbert III. von der Mark greift zum ersten Mal die Stadt Dortmund an – vergeblich.
1364 Graf Engelbert&nbspIII. von der Mark schließt mit Dortmund gegen Zahlung von 5000 Gulden ein "Bündnis auf Lebenszeit", das 24 Jahre hält.
1372 Graf Engelbert III. erlaubt der Stadt gegen Zahlung von 1300 Gulden, wieder Juden aufzunehmen. Die Stadt wollte dadurch den Anspruch des Grafen auf das Judenregal unterstützen.[26]
1376 Graf Engelbert III. verkauft seine vom Kaiser verliehenen Ansprüche am Dortmunder Reichshof für fast 7000 Gulden an die Stadt.
1377 Graf Wilhelm von Berg, ein Verwandter des Engelbert, zieht gegen Dortmund zu Felde. Nach zwei Tagen gibt er auf. Kaiser Karl IV., ein Gelehrter auf dem Thron, hält an 22. November 1377 in Dortmund einen Reichstag ab; es wird der letzte mittelalterliche Kaiserbesuch in der Stadt. Karl will unbedingt Frieden zwischen der Grafschaft Mark und der Reichsstadt. In einer Dreipunkte-Agenda legt er Einzelheiten fest. Doch keiner hielt sich erst einmal an die kaiserliche Anordnung.
1388 Große Dortmunder Fehde. Engelbert III. zettelt einen Krieg gegen Dortmund an. Dem Engelbert halfen 20 Städte, 1200 Ritter und 40 Landesfürsten des deutschen Reichs. Die Hansestädter, die sich vor allem mit den anderen Reichstädten verbünden, rächten sich[27] an der Grafschaft und plünderten die Höfe im (märkischen) Umland aus.
1389 Auf kaiserlichen Befehl schließen Dortmund und die Grafschaft Mark am 20. November einen Friedensvertrag. Die Reichsstadt bleibt frei, zahlt aber dem Engelbert und dessen Verbündetem, dem Erzbistum Köln, eine größere Summe, die nicht in der Urkunde ausgewiesen wurde.[28] Beginn des wirtschaftlichen Niedergangs der einst reichen Stadt.
1395–heute siehe den besonderen Artikel zur Geschichte des Ortes Hombruch
1395 Erste Erwähnung Hombruchs in einer Urkunde des märkischen Grafen Dietrich
1398 Graf Adolf "der Kluge" verlegt den Regierungssitz des märkischen Hauses nach Kleve.
1415 Brandenburg wird Kurfürstentum
1417 Graf Adolf II./IV./I. wird vom Kaiser zum Herzog ernannt. Unter seiner Führung erlebten alle Ländereien des märkischen Herrscherhauses einen wirtschaftlichen Aufschwung.
1419 Der Schultenhof Brünninghausen geht in den Besitz der Dortmunder Familie Mallinckrodt über.
1488 Eine neue Münzordnung wird in Dortmund beraten und beschlossen. An dieser Veranstaltung nahmen der Erzbischof von Köln, die Bischöfe von Osnabrück und Münster, die Herzöge von Kleve-Mark sowie die Städte Essen, Groningen und Soest teil.

Neuzeit bis ca. 1800

1517 Luthers Thesenanschlag in Wittenberg gilt als Beginn der Neuzeit
1521 Graf Johann III. erbt durch Heirat die Herzogtümer Jülich und Berg. Hauptstadt aller Gebiete der Grafen zur Mark wird Düsseldorf. Johann heiratet eine Maria, Erbtochter der Herzogtümer Jülich und Berg. Johann übernimmt auch diese Gebiete am Niederrhein.
1539 Wilhelm V. (der Reiche) erbt das Herzogtum Geldern. Das Haus Mark hat seine größte Ausdehnung erreicht. Etwa ein Drittel des heutigen NordrheinWestfalen umfasst das Gebiet. Wilhelm ist mit einer Tochter des Kaisers Ferdinand II. verheiratet.
1543 Wilhelm, Herzog von Kleve, Berg, Geldern und Jülich aus dem Hause der Grafen von der Mark, ordnet eine Handelsblockade gegen die Hansestadt Dortmund an. Doch Wilhelms Stände machen klar, dass er sich selbst damit schadet. Zwei Monate später wird die Maßnahme aufgehoben.
1567 märkisches Amt Hörde
1570 Die Dortmunder Prediger schließen sich der Lutherischen Lehre an. Nach vielen Jahren Streit zwischen den Bürgern und dem Magistrat ist St. Reinoldi die evangelische Hauptkirche Dortmunds, zu der auch viele umliegende Dörfer gehören.
1609 Herzog Johann Wilhelm stirbt ohne direkten Erben und ist der letzte aus dem Geschlecht der Mark. Der Kurfürst von Brandenburg und der Pfalzgraf von Pfalz-Neudorf regieren die Grafschaft Mark gemeinsam.
1614 Die Grafschaft Mark kommt an das Kurfürstentum Brandenburg; Kurfürst Sigismund wird Landesherr.
1618–1648 In den ersten 10 Kriegsjahren bleibt Dortmund relativ verschont. Erst 1622 beginnen die Kriegshandlungen. Dortmund ist evangelisch, der Kaiser katholisch. Alle Kriegsparteien finden Gründe, Dortmund einzunehmen. siehe den besonderen Artikel Dreißigjähriger Krieg
1619 Ein Jahr nach Ausbruch des 30Jährigen Kriegs wird Kurfürst Georg-Wilhelm von Brandenburg Landesherr über die Mark. Als er 1640 stirbt, hinterlässt er eine total ausgeplünderte Grafschaft. Die einst blühende Kleinindustrie liegt völlig danieder.
1622 Der protestantische Herzog Christian von Braunschweig belagert Dortmund, zieht aber bald wieder ab.
1623 Der kaiserliche General Pappenheim belagert Dortmund und verlangt Lösegeld.
1628 Auf Befehl des Kaisers zieht der Oberst von Witt in die Reichsstadt ein.
1630 Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf landet im Juli auf der Insel Usedom in Pommern.
1633 Der protestantische Landgraf von Hessen besetzt Dortmund für vier Jahre.
1637 Der kaiserliche Feldherr Götze vertreibt die Hessen aus Dortmund
1640 Friedrich Wilhelm, den man später den "Großen Kurfürsten" nennt, wird märkischer Landesherr. Er lässt seine daniederliegenden Lande großzügig wiederaufbauen.
05.04.1650 Die schwedischen Truppen ziehen ab, nachdem die Stadt Dortmund Reparationen gezahlt hat, zu denen sie als Mitunterzeichner des Westfälischen Friedens-Vertrags verpflichtet war.
1679 Ludwig XIV., der Sonnenkönig, verbündet sich mit Brandenburg und lässt im Krieg gegen den Kaiser mehrfach die Stadt Dortmund belagern.
1701 Der brandenburgische Kurfürst Friedrich III. gründet das Königreich Preußen und nennt sich Friedrich I., König in Preußen.
1713 Friedrich Wilhelm I., der "Soldatenkönig", wird preußischer König.
1735 Der Soldatenkönig verbietet seinen Untertanen in der Grafschaft Mark das Studium am Dortmunder Archigymnasium.
1740 Als der Soldatenkönig stirbt, geht ein gewaltiges Aufatmen durch die Lande. Friedrich II. (der Große) wird Nachfolger.
1743 Auf einer Urkunde über die Vergabe von Kohlefeldern wird die Zeche Gottessegen erstmals erwähnt.
1752 Gründung der Stollenzeche Glückauf & Erbstolln
1752/53 Kreis Hörde und Amt Hörde entstehen
1766 Friedrich der Große erlässt eine Bergordnung. Der Staat übernimmt die völlige technische und kaufmännische Leitung der Gruben.
1772 Nach der 1. Polnischen Teilung nennt sich Friedrich der Große König von Preußen.
1773 Freiherr Gisbert Christian Friedrich von Romberg wird in Brünninghausen geboren. Er ist der bedeutendste seiner Familie.
1789 Französische Revolution
1789 Napoleon ergreift die Macht
1793 Am 22. Februar wird Friedrich Harkort in Wetter geboren.
1803, 1808 oder 1809? Napoleon löst die Reichsstadt Dortmund und die Grafschaft Mark auf.
1807 Annexion durch Frankreich Frieden von Tilsit
21.01.1808 Napoleon gründet das Großherzogtum Berg[29].
14.11.1808 Departement Ruhr; Sitz der Präfektur wird Dortmund (Präfekt: Gisbert von Romberg I.)
1812 Am 11. Januar wird das Stift Klarenberg in Hörde aufgehoben. Alle Liegenschaften gehen in Besitz des Staates über.
10.11.1813 Preußische Husaren besetzen die Stadt Dortmund; die napoleonische Fremdherrschaft ist beendet.

19. Jahrhundert nach Napoleon

14.11.1813 preußisches Generalkommissariat Weser-Rhein (einstweiliger Generalkommissar sämtlicher wiedergewonnener preußischer Gebiete in Westfalen: Freiherr Ludwig von Vincke)
19.11.1813 Preußisches Gouvernement zwischen Weser und Rhein (Militärgouverneur: Generalmajor von Heister; Zivilgouverneur: Ludwig von Vincke, ernannt am 21.11.1813); Kgl. Preußische Landesdirektion Dortmund ("Nachfolger" der Präfektur Dortmund; Landesdirektor: Gisbert von Romberg I.)
15.04.1815 Provinz Westfalen Schlacht bei Waterloo, Deutscher Bund
1817 Die Besiedlung des bis dahin leeren Ortsteils Bittermark beginnt. (1.7.) Kreis Dortmund
1827 Versteigerung des Walddistrikts Hombruch
1833 optischer Telegraf Berlin-Koblenz fertiggestellt (nächstgelegene Station: bei Iserlohn)
1834 Harkort baut die Ölmühle zu einer Eisengießerei mit angeschlossener Kesselschmiede um Zollverein
1837 erste Fotografie in Deutschland (München)
1841 Die Eisenbahn von Köln über Düsseldorf nach Elberfeld wird fertig.
1847 Der erste Dortmunder Hauptbahnhof wird übergeben.
1847 Harkort verkauft den Großteil des Waldes an Romberg. Dabei soll Hombruch erstmals als Ort bezeichnet worden sein.[30] (s.a. 1997)
1847 elektrische Telegrafenlinie Bremen–Bremerhaven
1847
Maschinenbau-Anstalt Borsig - Bild v. K. E. Biermann
08.05.1848 Die bürgerliche Revolution findet in Dortmund ohne irgendwelche Unruhen statt. Am 8. Mai 1848 wird Wilhelm Ostermann für den Wahlkreis Dortmund (Welches Gebiet gehörte zum Wahlkreis?) in die Nationalversammlung zu Frankfurt gewählt. Märzrevolutionen
1848 Inbetriebnahme des Güterverkehrs auf der Bergisch-Märkischen Eisenbahn von Elberfeld über Hagen, Witten, Dortmund, Hamm nach Münster, ab 1849 auch Personenverkehr
1856 Die Eisen- und Stahlindustrie beginnt mit der Baroper Hütten AG.
1858 Gebrüder Hammacher erwerben ein am Bahnhof Barop liegendes Grundstück
1861-1865 12.04.1861-23.06.1865 Amerikanischer Bürgerkrieg
1862 Gebrüder Hammacher gründen ein Puddel-, Walz- und Hammerwerk, das so genannte Hammacher'sche Etablissement, später Baroper Walzwerk
1863 Eröffnung der Handelskammer für den Landkreis Dortmund. Erster Präsident wird der Industriepiopnier Wilhelm Overbeck.
1864 Deutsch-Dänischer Krieg
1865 Romberg legt auf seinem Besitz die Schachtanlage "Giesbert" an
1866 Norddeutscher Bund Preußisch-Deutscher Krieg
1867 Anlage des katholischen Friedhofs (nördlich des Marktplatzes an der Steinäckerstraße)
1869 Romberg verkauft die Zeche Glückauf-Tiefbau an Strousberg
22.06.1870–1871 Grundsteinlegung und Bau der katholischen Kirche St. Clemens
1870-71 19.07.1870 bis 10.05.1871 Deutsch-Französischer Krieg
1870-71 1870 Grundsteinlegung, am 14.9.1871 Einweihung der Clemenskirche; Grundsteinlegung in Zeitung nicht zu finden
1871 Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich wird unter Führung des Königreichs Preußen das Deutsche Reich gegründet.
1872 Strousberg verkauft die Zeche Glückauf-Tiefbau an die Dortmunder Union
1872–1873 Bau des Marienhospitals
24.09.1874–01.06.1888 Gründung des Amtes Barop; Oskar Freiherr von Steinaecker Amtmann von Barop
15.02.1875 Umbenennung in Landkreis Dortmund
1875 Die Zeche Kaiser Friedrich in Menglinghausen beginnt mit der Kohleförderung.
1875 Eröffnung der Sparkassenfiliale am Hombrucher Markt
1876
Eisenwalzwerk - Bild v. Adolph von Menzel
1877 Telephon wird in Dortmund angeboten
1878 Phonograph in Deutschland patentiert
1881 ehemals Hammachersches Stahlwerk stillgelegt
1881 erste Telefon-Ortsnetze in Deutschland
1882 Bau der Kapelle auf dem katholischen Friedhof
1883 Erweiterung des katholischen Friedhofs
1884 Kehl kauft das Walzwerk und gründet die Baroper Walzwerk AG
1884 Bürgerinitiative beantragt die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde Hombruch unter Einbeziehung der städtisch bebauten Teile Menglinghausens (Station Barop) und Barops (in der topographischen Karte bereits Städtisch Barop genannt)
1885 Freiballon über Dortmund
1886 Am 29.10. wird Wilhelm Hansmann, der spätere Oberstadtdirektor, in Eichlinghofen geboren.
01.04.1887 Aus dem Landkreis Dortmund werden die neuen Kreise Dortmund und Hörde gebildet.
1887 Grammophon erfunden
1887 Schreibmaschinen im Angebot
01.07.1888 Bildung des Amtes Kirchhörde; das Amtshaus wurde vom Mutteramt Barop (in Hombruch, Bahnhofstr. 9, heute Harkortstr. 52) übernommen
1894 Erweiterung des Marienhospitals
1896 Schellackplatte erfunden
1896 Gründung der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Hombruch/Barop
1896 Einweihung der Harkort-Büste vor dem Amtshaus am Markt
1896–1898 Bau der evangelischen Kirche
1897 Eröffnung des Bahnhofs Kruckel
1897 Hörder Kreisbahn gegründet
1898 18.1. Einweihung der ev. Kirche am Markt
30.01.1899 Eröffnung der Hörder Kreisbahn
1899 Es gibt hier bereits Asphaltstraßenbelag

20. und 21. Jahrhundert

1900 Am 22. Mai entsteht die Handwerkskammer zu Dortmund. Dessen riesiges Gebiet umfasst Stadt- und Landkreis Dortmund, den Kreis Hörde, Bochum, Gelsenkirchen, Hamm, Hagen, Hattingen, Lippstadt, Schwelm, Soest und Witten.
1901 Erweiterung des Marienhospitals
01.05.1904 Eröffnung des Bahnhofs Kruckel für den Personenverkehr
1906 Erweiterung des Marienhospitals
1908 Die lukrative Fettkohlenzeche Luise Tiefbau in Barop kommt zum Erliegen. Mit Schließung der Zechen Witwe und Barop ist der Bergbau in Barop beendet.
1909 Am 21.09.1909 wurde der Zeppelin III vergeblich erwartet
1910 Dortmunder Union verkauft d. Zeche Glückauf-Tiefbau an die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG
01.04.1911 Umbenennung in Landkreis Hörde
1911 Dortmunder Flugtage
1911 10.5. Fahrt des Luftschiffs LZ 8 „Ersatz Deutschland“ über Dortmund; Foto angebl. von 1905
1912 24.6. Parseval-Luftschiff Charlotte über Barop, 7.6. über Dortmund, 30.6. über Südwest-Dortmund; Foto (nicht 1910!)
1913–1914 Erweiterung des Marienhospitals um den Flügel mit der Kapelle
1914 Beginn des 1. Weltkriegs
1918 Am 9. November 1918 dankt Kaiser Wilhelm II. ab. Am Tag darauf übernehmen Arbeiter- und Soldatenräte die Macht in Dortmund. Wilhelm Hansmann wird im Zuge der November-Revolution Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats im Regierungsbezirk Arnsberg. Ende des 1. Weltkriegs
1918 Deutsches Kaiserreich wird Republik, Königreich Preußen wird Freistaat
1919 Wilhelm Hansmann wird bis 1929 Landrat des Kreises Hörde. Am 15. März löst sich der Arbeiter- und Soldatenrat auf.
1921 [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"22621485?query=%22lichtspielhaus%20hombruch%22~5 ein Lichtspielhaus (das erste?) in der Bahnhofstr. 44] (heute Harkortstr. 98 – Tedi)
1923 Die weltweite Inflation schuf Not. Löhne und Gehälter kamen nicht mehr mit. Die Stadt, Hoesch und die Dortmunder Union (!) druckten eigenes Geld. Eine Tageszeitung kostete zuletzt 70 Milliarden Mark. Die Inflation bewirkte schließlich die Weltwirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit.
1923 Frankreich besetzt das Ruhrgebiet. Am 15. Januar erscheinen die ersten Truppen in Dortmund.
16.08.1924 Zeche Wiendahlsbank in Kruckel schließt.
1925 Stillegung der Zeche
1925 Radiosender Dortmund-Dorstfeld
1927 Freibad Froschloch eröffnet
1927 15.3. [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"8724007 Baubeginn der Dortmunder Straßenbahn] in der Märkischen Straße (heutige Deutsch-Luxemburger-Straße), 16.11. [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"6769800 Betriebsaufnahme]
1928 1.9. [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"8732356 Hörder Kreisbahn fährt nur noch bis Barop] (Wirtschaft Endlich)
1928 Wilhelm Hansmann wird Mitglied des Preußischen Landtags.
1928/01.08.1929 Bei der großen [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"1460635 Eingemeindung]swelle werden die Landkreise Dortmund und Hörde aufgelöst.[31] Die wütenden Proteste vieler Bürger nutzen nichts. Das Amtshaus wird Sitz der städtischen Verwaltungsstelle für die südlichen Vororte
1930 10.8. [class="zellfb{{{1}}} textfb{{{2}}}" style="background-color: deeppink; color: currentColor"22181584 erste Landung eines Zeppelin im Ruhrgebiet]
1930 11.10. Stilllegung der Kokerei Kaiser Friedrich
1929 oder 1930 Straßenumbenennungen infolge der Eingemeindung nach Dortmund
1932 Durch die weltweite Inflation und Wirtschaftskrise ist jeder dritte Dortmunder ohne Erwerb.
1933 Am 5. März wird die NSDAP bei den Reichstagswahlen größte Partei im roten Dortmund vor KPD und SPD. Am 30. Januar wird Hitler zum Reichskanzler ernannt
01.09.1939 Beginn des 2. Weltkriegs
ab 1944 Bombenangriffe [32]
13.04.1945 US-Truppen nehmen Hombruch ein Ende des 2. Weltkriegs
14.04.1945 US-Truppen nehmen (fast ohne Widerstand) Dortmund ein. Bereits am nächsten Tag übernehmen die Briten das Kommando.
30.10.1945 Wilhelm Hansmann kommt nach Dortmund zurück.
13.10.1946 Der Rat der Stadt wird demokratisch gewählt. Die SPD siegt mit 46,3 Prozent vor der CDU (31,4) und der KPD (12,6). Oberbürgermeister ist Fritz Henßler, Wilhelm Hansmann wird zum Oberstadtdirektor ernannt.
14.10.1949 Die ersten Bundestagswahlen finden statt. SPD 42,9, CDU 29,7, KPD 12,2, FDP 10,0, Zentrum 2,3, Prozent.
1950er Serienfertigung der Schallplatte
13.03.1950 Der 500.000. Einwohner Dortmunds wird geboren.
1951 Dortmund wird zur größten Industriestadt Deutschlands.
1952 Mit einer Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent herrscht in Dortmund praktisch Vollbeschäftigung (Bundesdurchschnitt: 10,1)
1952 NWDR-Fernsehen im Regelbetrieb, 1953-54 weiter verbreitet
01.05.1953 Der Tierpark (heute Zoo) im Ortsteil Brünninghausen wird (wieder???)eröffnet.
1954 Wilhelm Hansmann zieht sich im Alter von 68 Jahren als Oberstadtdirektor zurück.
17.12.1956 Wilhelm Hansmann wird einstimmig zum Ehrenbürger ernannt.
1958 Dortmunds wirtschaftlicher Aufstieg nach dem 2. Weltkrieg endet durch die Strukturkrise in Bergbau, Schwerindustrie und Brauereigewerbe. Im Bergbau erfolgen die ersten Entlassungen.
15.04.1960 Im Stadtforst Bittermark wird die Gedenkstätte für die Nazi-Opfer eingeweiht.
1960 Durch den Strukturwandel verringert sich die Zahl der Industriebeschäftigten von 127.000 bis 1994 auf 37.000.
18.04.1963 Die Zeche Gottessegen in Löttringhausen wird als letzte im Dortmunder Süden geschlossen
1965 Dortmund hat 658.000 Einwohner, die höchste Zahl aller Zeiten.
1968 Gründung der TU
1969 Mondlandung
1979 Einweihung des 1. Teils der Fußgängerzone Harkortstraße
1971 Die Autobahn A 45 "Sauerlandlinie" wird fertig.
1972 Die Hoesch AG beschließt die Fusion mit Hoogovens aus den Niederlanden. Hoesch fusioniert (WANN?) mit Krupp, später (WANN?) auch mit Thyssen. Dortmund geht als Verlierer aus den Übernahmen hervor. Das Hoesch-Werk (WANN WELCHES?) wird geschlossen.
1975 12 Stadtbezirke werden geschaffen.
1978 Im September erschießen Mitglieder der "Rote Armee Fraktion (RAF)" an einem Parkplatz der Sauerlandlinie (A 45) den 25-jährigen Dortmunder Polizeimeister Hans Wilhelm Hansen. Nach ihm wurde in Lücklemberg eine Straße benannt.
1979 Die Hoesch AG ist (noch) Dortmunds größter Steuerzahler und Arbeitgeber mit fast 30.000 Beschäftigten.
1979 Einweihung des 1. Teils der Fußgängerzone Harkortstraße
1981 Einführung des PC
1982 Die IG Metall kündigt an, ihre Schulungs- und Verwaltungsstätte Heidehof an der Kichhörder Straße in Lücklemberg abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dagegen kam es zur Hausbesetzung. Die Polizei schritt ein.
02.05.1984 Die H-Bahn an der Uni wird als erste automatische Großkabinenbahn Deutschlands eröffnet.
1988 Auf der Eisenbahn verkehrt nur noch die S-Bahn
09./10.11.1989 Fall der Mauer
01.12.1989 Einführung der NachtExpress-Busse
1989 Schließung des Baroper Walzwerks, in den 1990ern Abriss des Baroper Walzwerks, Bau des Harkortbogens/Kaufland
1990 3.10. Wiedervereinigung
1991 Internet
1994 Durch den Strukturwandel hat sich die Zahl der Industriebeschäftigten seit 1960 von 127.000 auf 37.000 verringert. Rund 90.000 Arbeitsplätze gehen verloren.
1997 150-Jahrfeier (s.o. 1847)
20./21.11.2011 Abriss des Empfangsgebäudes am Haltepunkt Kruckel
2016 Gründung des Hombrucher Geschichtsvereins
2017 190-Jahrfeier (s.o. 1827)
2025 Beginn der Auflösung des Hombrucher Geschichtsvereins
2027 200 Jahre Hombruch (s.o. 1827)

Siehe auch

Quellen

Außer den aus oben verlinkten Seiten wurden Angaben in größerem Umfang folgenden Veröffentlichungen entnommen:

  • Luise von Winterfeld: Geschichte der freien Reichs- und Hansestadt Dortmund, 2. erweiterte Auflage, Verlagsbuchhandlung Fr. Wilh. Ruhfus, Dortmund 1956
  • Geschichte Westfalens



  1. 1,0 1,1 In Fernsehsendung vorgetragene Theorie
  2. Siehe Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas
  3. Danach begannen neue Religionen, die weniger der Erde und mehr dem Himmel verbunden waren und stets Feuer verwendeten (ServusTV, Reihe Heilige Stätten, Folge Irland (2004, R.: Stephen Rooke), 23.03.2021, 15.04 bis 16.00)
  4. Art und Ort der Schlacht sind unbekannt.
  5. gem. Artikel Brukterergau
  6. Vulkanasche bleibt nicht so lange in der Atmosphäre. Berichte schreiben von Sternen, die vom Himmel fallen. Deshalb glaubt man eher an Staub des um 530 besonders nahe vorbeiziehenden Halleyschen Kometen, der damals in Äquatornähe sogar Bruchstücke verloren haben soll. (ServusTV, Reihe Heilige Stätten, Folge Irland (2004, R.: Stephen Rooke), 23.03.2021, 15.04 bis 16.00)
  7. Terra X: Die Macht der Vulkane (1/2): Jahr ohne Sommer
  8. Gem. Frisch, Die Grafschaft Mark, S. 5 zog Karl 775 wahrscheinlich „von Wiesdorf am Rhein das Wuppertal hinauf über Schwelm, dann Ennepe und Volme herab nach Herdecke“, wo das breite, übersichtliche Tal im Gebiet der Mündungen von Lenne und Volme in die Ruhr, gegen Norden durch das Ardeygebirge geschützt, das Einfallstor in das westfälische Sachsen bildete.
  9. Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, S. 12
  10. Sie verlegen ihren Sitz später nach Arnsberg und verkaufen 1369 den Rest an Kurköln, für dessen Herzogtum Westfalen es den Kern bilden wird.
  11. Schilp, Stauffer S. 65
  12. Gem. Kirchenführerin Petra Schulz in RuhrNachrichten v.16.02.2017 erst 1372
  13. Schilp, Stauffer S. 65 f.
  14. Die beim Stadtbrand 1232 (oder 1231) verloren gegangenen Privilegien Dortmunds wurden 1236 von Friedrich II. erneuert und die Stadt ([burgus]) Tremonia erstmals als Reichsstadt („civitas nostra Tremoniensis imperalis“) bezeichnet (Wikipedia).
  15. Heimat Dortmund 2/2021 S. 4
  16. Schilp, Stauffer S. 68
  17. Heimat Dortmund 2/2021 S. 5
  18. später Eigentum des Kölner St.-Andreas-Stifts, Verwaltung erfolgte durch das Kloster Fröndenberg
  19. Die Herrschaft des Erzbischofs wurde auf das westfälische Sauerland beschränkt.
  20. Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, Lensingdruck, Dortmund 1987, S. 34
  21. (vgl. Wikipedia)
  22. Das Gericht kommt nach 1400 nach Hörde und bildete den Vorgänger des Oberamts Hörde (Empfehlenswerte, zum Teil für dieses Wiki verwendete Literatur über Geschichte und Heimatkunde des Stadtbezirks Hombruch und die weitere Region. Bücher mit dem Kennzeichen 📚 befinden sich im Bestand des Autors und Webmasters Winfried Schrödter.
    Autor/Hg. Titel Verlag Ort Jahr ISBN Bemerkung
    Beitraege schematisch.jpg Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. (Hg.) Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark (Schrif­ten­reihe)
    Heimat Do schematisch.jpg Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs (Hg.) Heimat Dortmund ISSN 0932-9757 (Schrif­ten­reihe)
    Denkmalhefte schematisch.jpg Stadt Dortmund, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Denkmalbehörde (Hg.) Bausteine und Fundstücke. Dortmunder Denkmalhefte ISSN 2192-9408 (Schrif­ten­reihe)

    hier online lesen

    Dortmund 1944.jpg Alan Godfrey Maps Dortmund 1944 Field Print Boldon Collierey 2011 (Nach­druck von 1945) 📚

    (= Alte Stadtpläne des Ruhrgebiets 16)

    Dortmund – Ruhrmetropole zwischen Tradition und Gegenwart.jpg Amt für Wirtschafts- und Verkehrsförderung, Dortmunder Verkehrsverein (Hg.) Dortmund – Ruhrmetropole zwischen Tradition und Gegenwart Westfalendruck Dortmund 1968 📚
    Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Benninghofen.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark (Hg.) Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Benninghofen, Brücherhof und Loh Druck: Arnold Druck Dez. 2008 📚

    (Faltblatt)

    Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Eichlinghofen.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark (Hg.) Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Eichlinghofen Druck: Gebrüder Hoose GmbH Dez. 2011 📚

    (Faltblatt)

    Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Kirchhörde.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark,
    Förderverein Berg­bauhistorischer Stätten Ruhrrevier – Arbeitskreis Dortmund (Hg.)
    Ein archäologisch-historischer Spaziergang durch Kirchhörde und die Bittermark Druck: Arnold Druck GmbH 📚

    (Faltblatt)

    Ein historischer Spaziergang durch das östliche Hombruch.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark,
    Förderverein Berg­bauhistorischer Stätten Ruhrrevier – Arbeitskreis Dortmund (Hg.)
    Ein historischer Spaziergang durch das östliche Hombruch mit Renninghausen und der Bolmke Druck: Arnold Druck GmbH August 2007 📚

    (Faltblatt)

    Ein historischer Spaziergang durch das westliche Hombruch.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark,
    Förderverein Berg­bauhistorischer Stätten Ruhrrevier – Arbeitskreis Dortmund (Hg.)
    Ein historischer Spaziergang durch das westliche Hombruch und Menglinghausen Druck: Arnold Druck GmbH August 2008 📚

    (Faltblatt)

    Ein historischer Spaziergang durch Löttringhausen.jpg Arbeitskreis "Archäologie und Denkmalpflege" im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark (Hg.) Ein historischer Spaziergang durch Löttringhausen mit Groß- und Kleinholthausen Druck: Gebr. Hoose GmbH Juli 2010 📚

    (Faltblatt)

    Heimatbuch für Dortmund.jpg Arbeitskreis für Heimatkunde (Hg.) Heimatbuch für Dortmund Georg Westermann Verlag Braunschweig 1966 📚
    Westermann-Atlas für Dortmunder Schulen.jpg Arbeitskreis für Heimatkunde (Hg.) Westermann-Atlas für Dortmunder Schulen Georg Westermann Verlag Braunschweig 3. Aufl. 1971 📚
    Dortmund – Luftbildpanorama.jpg Beleke, Norbert (Hg.) Dortmund – Luftbildpanorama Nobel-Verlag GmbH Essen 2. Aufl. 1998 3-922785-45-X 📚

    trilingual

    Westfalen in der Bronzezeit Ansicht f Wiki.png Bérenger, Daniel und Grünewald, Christoph (Hg.) Westfalen in der Bronzezeit DruckVerlag Kettler GmbH Bönen/Westf. 2008 978-3-8053-3932-2 📚 als PDF

    180 S., 225 Abb.

    hier online lesen

    Westfalen Hefte 1935.jpg Borgmann, Richard Die Rechte und Besitzungen der Grafen von Limburg in der Krummen Grafschaft im 14. Jahrhundert 1935 ISSN 0043-4337 in: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde. Mitteilungen usw. Bd. 20 (1935) S. 22–28
    Rheinischer Esel in Heimat Dortmund.jpg Brune, Gerhard, und Tilo Cramm, Helmut Kaufung, Jasper Bieker, Marc Junge; Hg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs Rheinischer Esel Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG Münster 2025 ISSN 0932-9757 📚

    70 S.

    Heimat Dortmund, Heft 1/2025

    Die Hombrucher Montangeschichte.jpg Cramm, Tilo Die Hombrucher Montangeschichte – Entwicklung einer Dortmunder Montanzelle Grüne Druckerei und Verlag Dortmund 2012 978-3923891-20-7 📚

    116 S.

    Dresbach Abriss.jpeg Dresbach, Ewald D. Geschichte der Grafschaft Mark im Abriss – Zur Erinnerung an die dreihundertjährige Verbindung der Mark mit Brandenburg-Preußen. Märkische Druckerei Aug. Pott Witten 1920 103 S.
    Essellen.png Essellen, Moritz Friedrich Übersicht der Geschichte der Grafschaft Mark: Zur Jubelfeier der Vereinigung der Grafschaft Mark mit dem Brandenburgisch-Preußischen Staate Grote'sche Buchhandlung Hamm 1859 84 S.

    hier online lesen

    Historisches Dortmund.jpeg Evers, Karl Heinz Historisches Dortmund – Bilderbogen der Jahrhunderte Klartext Verlag Essen 2004 978-3-89861-425-2 96 S., zahlreiche Abb.
    Aus Berghofens Vergangenheit.jpeg Fiedler, Ingo Aus Berghofens Vergangenheit

    Aufsätze aus dem Berghofer Blick

    P + R Verlag Dortmund 1994 978-3-930504-00-8 108 S.
    No image available-de.svg Fiedler, Ingo Rund um Berghofen

    Aufsätze aus dem Berghofer Blick

    P + R Verlag Dortmund 2004 978-3-930504-07-7 138 S.
    Berghofen.jpeg Fiedler, Ingo Von Berghofen in die Welt

    Aufsätze aus dem Berghofer Blick

    P + R Verlag Dortmund 2008 978-3-930504-10-7 153 S., zahlreiche Abb.
    Vororte.jpeg Fleitmann, Gerhard Dortmunder Vororte Sutton Verlag Erfurt 1998 978-3-89702-084-9 128 S.
    Botanischer Garten Rombergpark.jpg Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark (Hg.) Botanischer Garten Rombergpark – Ein Denkmal mit Zukunft 2008 📚
    Frisch, Gft Mark.jpg Frisch, Margarete Die Grafschaft Mark Aschendorff Münster 1937 📚

    (= Veröffentlichungen der historischen Kommission XXII, Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung Band 1)

    108 S., 7 Skizzen im Text, 5 große Faltkarten

    EV Kirche.jpeg Garth, Willi 1898–1998 100 Jahre Evangelische Kirche Hombruch. Geschichte und Geschichten Hg. v. Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Hombruch 1998
    100 Jahre GWG.jpg Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Hombruch-Barop eG 100 Jahre Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Hombruch-Barop eG Joussen & Gocke 1996 📚
    Amt Barop-Kirchhörde.jpeg Gronemann, Walter Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde Stadtsparkasse Dortmund 1987 73 S.
    Ant Wellinghofen.jpeg Gronemann, Walter Kleine Geschichte des Amtes Wellinghofen Stadtsparkasse Dortmund 1983 80 S.
    Friedrich Harkort.jpeg Grüne, Heinz Friedrich Harkort, Leben und Wirken Grüne Verlag Dortmund ISBN 3-923891-07-8
    Erhaltene historische Bauwerke.jpg Hammer, Erich Erhaltene historische Bauwerke in Dortmund und seinen Vororten Verlag Fr. Wilh. Ruhfus Dortmund 1965 📚
    Westphälisches Landwehr Rgt.jpeg Harkort, Friedhelm Die Zeiten des ersten Westfälischen Landwehrregiments Linnepe KG Hagen 1964
    Hücker.jpg Hücker, Wilhelm Die Entwicklung der ländlichen Siedlung zwischen Hellweg und Ardey (Oberamt Hörde). Aschendorffsche Verlags­buchhandlung (Reprint: Grüne Druck und Verlag) Münster i.W. (Reprint: Dortmund) 1939 (Reprint: 1987) 📚

    (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII, Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landeskunde Band 2)

    mit 10 Karten und 27 Textskizzen

    Kleine-Weischede Brünninghausen.jpg Kleine-Weischede, Klaus Brünninghausen – eine Reise in die Vergangenheit Vorsmanndruck Bernd Vorsmann Neuenrade 2001 978-3-9807630-0-4 📚

    149 S., zahlr. Abb.

    Kirchspiel Kirchhörde I.jpeg Kleine-Weischede, Klaus, Horst Kleine-Weischede, Udo Fischer Geschichte des Kirchspiels Kirchhörde I Verlag Weischede & Schnoob Balve-Garbeck 1998 978-3-9806205-0-5 📚

    251 S., zahlr. z.T. farbige Abb.

    Kirchspiel Kirchhörde II.jpeg Kleine-Weischede, Klaus Geschichte des Kirchspiels Kirchhörde II Verlag Weischede & Schnoob Balve-Garbeck 1999 978-3-9806205-1-2 📚

    199 S., mit Abb.

    Kirchspiel Kirchhörde III.jpeg Kleine-Weischede, Klaus Geschichte des Kirchspiels Kirchhörde III Verlag Weischede & Schnoob Balve-Garbeck 2000 978-3-9806205-3-6 📚

    204 S., mit Abb.

    Hobruch vom Industriestandort.jpeg Kleine-Weischede, Klaus Hombruch – vom Industriestandort zum Verwaltungs- und Geschäftszentrum Vorsmann Druck Balve 2001 978-3-9807630-1-1 📚

    152 S., zahlr. Abb.

    Brackel.jpeg Knippenberg, Günter Brackel – Ein Dorf am westfälischen Hellweg Systemed Verlag Lünen 1997 978-3-927372-14-6
    Dortmund 1870–1910.jpg Königsberger, Otto Dortmund 1870–1910 Verlag J. C. Bucher GmbH München und Luzern 1981 978-3-7658-0366-6 📚
    Urkatasteraufnahmen in Westfalen.jpeg Kreucher, Gerald Geschichte der Ur­katasteraufnahmen in NRW Joh.Burlage GmbH Münster 2008 978-3-932892-23-3 📚 als PDF

    hier online lesen

    125 Jahre Provinzialordnung.jpeg Kersting, Franz-Werner, Katharina Stütz (Hg.) 125 Jahre Provinzialordnung für Westfalen – Historische und aktuelle Perspektiven Münster 2013 (= Sonderheft der gleichnamigen Dokumentation in: Westfälische Forschungen 63/2013, S. 157-200)
    Revolution Jungsteinzeit.jpg Kunow, Jürgen/Thomas Otten//Michael M. Rind/Marcus Trier Revolution Jungsteinzeit – Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen, Begleitkatalog zur Ausstellung Theiss in Herder Bonn–Detmold–Herne 2015 978-3806234930 452 S.
    Wirtsch Dortmund.jpeg Luntowski, Gustav Kleine Wirtschafts­geschichte von Dortmund Stadtsparkasse Dortmund Dortmund 1988 145 S. mit Abb.
    Meister Die Grafschaft Mark 3 Bd.jpg Meister, A. (Hrsg.) Die Grafschaft Mark. Festschrift zum Gedächtnis der 300 jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen Ruhfus Dortmund 1909 3 Bände:
    Band 1:
    A. Politische Geschichte,
    B. Volkskunde und geistiges Leben,
    C. Wirtschafts­geschichte;
    Band 2: Ausgewählte Quellen und Tabellen zur Wirtschafts­geschichte;
    Band 3: Beiheft: Die Kunst in der Grafschaft Mark
    Der Dortmunder Westfalenpark.jpg Meeder, Markus Der Dortmunder Westfalenpark – Erinnerungen in alten Fotografien Sutton Verlag GmbH Erfurt 2016 978-3-95400-733-2 📚

    119 S.

    Meeder Dortmund-Historische-Streifzüge.jpg Meeder, Markus Dortmund – Historische Streifzüge Sutton Verlag Erfurt 2015 978-3-95400-570-3 📚

    119 S.

    Dortmund Architektur.jpeg Mogoley, Hans Dortmund – Architektur im Ruhrgebiet Nr. 1 Industriedruck AG Essen Werden 1982 978-3-923572-00-7
    Alt-Dortmund.jpg Neuhoff, Karl Alt-Dortmund Schinker und Spenner, Rhein-Ruhr-Druck Sander Dortmund 1984 oder später 📚

    144 S. (1990)

    Dortmund heute und anno dazumal.jpeg Neuhoff, Karl Dortmund – heute – damals – anno dazumal Krüger Verlag Dortmund 1974, Neu­aufl. 1980, 1984, 1990 m. veränd. Cover 978-3-927827-02-8 (1990) 144 S. (1990)
    WikiIII.jpeg Oebel, Roger Hombruch unterm Hakenkreuz Heinz Grüne Verlag/Grüne Druck und Verlag Dortmund 1988 978-3-923891-09-2 📚

    151 S., zahlr. Abb.

    St Clemens 150 Jahre.jpeg Pfarrgemeinderat Festschrift: 150 Jahre St. Clemens Gemeinde Hombruch
    Im Flug über das Ruhrgebiet.jpg Pleitgen, Fritz, Jochen Knobloch Im Flug über das Ruhrgebiet Hinstorff Verlag GmbH Rostock 3. Aufl. 2014 978-3-356-01325-2 📚

    bilingual

    100 Jahre Lutherkirche.jpg Presbyterium Ev. Kirchengemeinde (Hg.) Ein Porträt zum Geburtstag. Druck: Grüne Druck und Verlag
    Dortmund so wie es war.jpg Rathke, Gunther, Gerd Rensmann Dortmund so wie es war Droste Verlag Düsseldorf 1975 978-3-7700-0373-0 📚

    104 S.

    Lütgendortmund.jpeg Reimann, Norbert Kleine Geschichte des Amtes Lütgendortmund sowie der Ämter Dorstfeld und Marten Rhein-Ruhr Druck Sander Dortmund 1993 152 S.
    Dortmund, ein historischer Zahlenspiegel.jpg Reimann, Norbert, Hanneliese Palm, Hannelore Neufeld Dortmund, ein historischer Zahlenspiegel – 1000 Daten zur Stadtgeschichte Ruhfus Dortmund 2., überarb. u. erg. Aufl. 1982 978-3-7932-4081-5 178 S.
    Familiengeschichtsforschung.jpeg Ribbe, Wolfgang Taschenbuch für Familien­geschichts­forschung Degener & Co Neustadt an der Aisch 1980 978-3-7686-1024-7
    Mit Gold und Seide reich verziert.jpg Schilp, Thomas, Annemarie Stauffer (Hg.) mit Gold und Seide reich verziert – Ein mittelalterliches Reliquiar aus Dortmund-Barop Verlag für Regionalgeschichte Bielefeld 2009 978-3-89534-831-0 📚
    Dortmund im Jahre 1610.jpeg Scholle, Heinrich Dortmund im Jahre 1610. Maßstäbliche Rekonstruktion des Stadtbildes Verlag des Historischen Vereins (im Buchhandel durch Fr. Wilh. Ruhfus) Dortmund 1987, 2. Aufl. 1994 In: Monographien zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark Band 9

    235 S.

    Herzlich willkommen.jpg Stadt Dortmund, Bürgerdienste (Hg.) Herzlich willkommen in Dortmund Druckerei Kettler (regel­mäßige Neu­auf­lagen) 📚

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    Dortmund städtebaulich betrachtet.jpg Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt (Hg.) Dortmund städtebaulich betrachtet Gebrüder Lensing Verlagsanstalt Dortmund 1967 📚
    Dortmund und seine Vororte.jpg Stadtsparkasse Dortmund (Hg.) Dortmund und seine Vororte Lensingdruck Dortmund 2. Aufl. 1974 📚
    Dortmund Karfreitag 1945.jpg Stadtverwaltung Dortmund, Informations- und Presseamt (Hg.) Dortmund Karfreitag 1945 Westfalendruck Dortmund 1970 📚
    Die Reichsstadt Dortmund im Dreißigjährigen Kriege.jpg Steffen, Ingeborg Die Reichsstadt Dortmund im Dreißigjährigen Kriege Friedrich Steffen Dortmund 1934 📚
    Steinen Versuch Westph Gesch.jpg Steinen, von, Johann Diederich Versuch einer Westphälischen Geschichte, insbesondere der Grafschaft Mark Bädeker Dortmund 1749 📚 als PDF

    mehrere Bände in verschiedene Ausgaben, siehe Wikipedia; diese Ausgabe hier online lesen, weitere Ausgabe siehe folgender Eintrag

    Steinen Westph Gesch.png Steinen, von, Johann Diederich Westphälische Geschichte Meyer Lemgo 1755-1760 📚 als PDF

    mehrere Bände in verschiedene Ausgaben, siehe Wikipedia; diese Ausgabe hier online lesen

    Wiki IV.jpeg Strothmann, Karl Heinz Die Baroper Heimatgeschichte Selbstverlag 📚
    Wiki I.jpeg Strothmann, Karl Heinz Die Hombrucher Heimatgeschichte Selbstverlag 📚
    Totzke 1887.jpg Heimatskunde des Stadt- und Landkreises Dortmund und des Kreises Hörde Totzke, A. C.; Lemberg, Heinrich Garms Dortmund 1887 📚 als PDF

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    Totzke 1889.jpg Heimatskunde der Kreise Dortmund und Hörde

    nebst einer kurzen Uebersicht über die Provinz Westfalen

    Totzke, A. C.; Lemberg, Heinrich Krüger Dortmund 1889 📚 als PDF

    2. Aufl.

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    Woher kommt der Name.jpeg Udolph, Jürgen, Sebastian Fitzek Professor Udolphs Buch der Namen. Woher sie kommen – was sie bedeuten Goldmann München 2007 978-3-442-15428-9
    Grundlagen und Entstehung des Territoriums der Grafschaft Mark.jpg Vahrenholt-Huland, Uta Grundlagen und Entstehung des Territoriums der Grafschaft Mark Verlag des Historischen Vereins (Im Buchhandel durch Fr. Ruhfus) Dortmund 1968 📚

    In: Monographien des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark, hg. von Wilhelm Brepohl, Helmut Esser, Gustav Luntowski, Arthur Mämpel, Paul Mertes

    352 S., 2 Karten, 4 Stammbäume

    Winterfeld Geschichte Dortmund.jpg Winterfeld, Luise von Geschichte der freien Reichs- und Hansestadt Dortmund, 2. erweiterte Auflage Verlagsbuchhandlung Fr. Wilh. Ruhfus Dortmund 1956 (7. Aufl. 1981) 978-3-7932-3034-2 (1981) 📚

    mit 6 Karten­beilagen


    <references/>, S. 162; Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, Lensingdruck, Dortmund 1987, S. 34)

  23. Onkel des regierenden Grafen Adolf II., s. Genealogie
  24. offenbar Regent für die Mark, während Adolf II. in Kleve herrscht
  25. Dennis Werner, RuhrNachrichten, 19.07.2019
  26. 26,0 26,1 26,2 Heimat Dortmund 2/2021 S. 7
  27. wohl erst im folgenden Jahr, als Wellinghofen, Hacheney, Brünninghausen und weitere Orte angezündet wurden (Marc Dominic Wernicke/Willy Garth, RuhrNachrichten v.18.11.2019)
  28. Nach 18-tägigen Verhandlungen zahlte Dortmund 7000 Gulden, und zwar "freiwillig", um den Eindruch einer Niederlage zu vermeiden (Marc Dominic Wernicke/Willy Garth, RuhrNachrichten v.18.11.2019)
  29. 1808–1809 war Napoleon Bonaparte selbst Großherzog von Berg, 1809–1813 Regent für seinen minderjährigen Neffen Napoléon Louis Bonaparte, 1809–1813 Großherzog von Berg gem. Wikipedia
  30. Quelle fehlt noch. Nichts in Prozessakte M 204 Nr. 441.
  31. Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets vom 29. Juli 1929 (Preuß. Ges.-Samml. Nr. 21, S. 91)
  32. Ab 05.05.1943 erfolgten 105 Luftangriffe auf Dortmund, davon 8 Großangriffe.Der letzte Angriff am 12.03.1945 war der schwerste konventionelle Luftangriff, der jemals gegen eine Stadt in Europa durchgeführt wurde. Dortmund war mit 95 % des historischen Stadtkerns und 59 % des Wohnraums eine der am stärksten zerstörten Städte Deutschlands.

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