1939

Aus Westmärker Wiki
Version vom 4. Januar 2020, 02:10 Uhr von Ahnenfan (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Kalendernavigation}} miniatur|Der Autor 1939 auf Juist (Bild: Slg.d.Autors) Im folgenden Sommer bin ich wieder auf Juist. In gese…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kapitel-Finder

Kalendernavigation Startseite 1978-05.jpg

Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Gefangenschaft Epilog Anhang

Chronik 40–45

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

Chronik 45–49

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

Gb.png
Der Autor 1939 auf Juist (Bild: Slg.d.Autors)

Im folgenden Sommer bin ich wieder auf Juist. In geselligem Verkehr vergeht die herrliche Urlaubs¬zeit. Strahlende Sonne, rauschende Brandung und gepflegte Menschen; stiller Mond, glitzerndes Wat¬tenmeer und eine sehr schöne Frau; einschmeichelnde Tanzmusik und ein pflichtenfreies Dasein erfül¬len das Herz mit unbeschwerter Lebensfreude.

Aber schon sperrt Stacheldraht einige Teile der Insel ab, und fern über der See rattert Maschinen¬ge¬wehrfeuer. Deutsche Jagdflieger machen Schie߬übungen. Der Krieg wirft seine Schatten voraus.

Und dann bricht es los. Am 1. September 1939 greift die Deutsche Wehr¬macht Polen an. In einem bei¬spiellos kurzen und harten Blitzfeldzug von 18 Tagen wird die polnische Armee zerschmettert und das Land besetzt.[1] Ich musste meine gerade begonnene Leutnantsausbildung abbrechen und wurde nach Hause geschickt. Die Kaserne musste zur Aufstellung von Reserveeinhei¬ten freigemacht werden.

England und Frankreich erklären uns den Krieg, bleiben aber noch „Gewehr bei Fuß“ an der West¬grenze stehen. Der Winter sieht im Westen nur Späh- und Stoßtrupptätigkeit. Das ist 1939/40.[2]


— nächstes Datum — next date →

Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Gefangenschaft Epilog Anhang

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

  1. Polenfeldzug 1. September–6. Oktober 1939
  2. sog. Sitzkrieg 3. September 1939–10. Mai 1940