Hombruch
Name
Die meisten Ortsnamen der rings um Hombruch liegenden Dörfer gehen auf untergegangene Adelssitze zurück; nicht so Hombruch, der Hauptort des nach ihm benannten Dortmunder Stadtbezirks. Der Name Hombruch bezeichnet vielmehr einen hoch gelegenen Bruch (westfälisch für Moor).
Urkunden aus dem Lehnsregister der Grafen von der Mark nennen 1395 dat Hombroick, um 1450 Hombrokes und 1496 to dem Hombrocke; die moderne Schreibweise Hombruch taucht zum ersten Mal Mitte des 15. Jh. in einer Urkunde des Clarissenklosters zu Hörde auf.[1]
Geschichte
Domänenwald
Das heutige Ortsgebiet von Hombruch war bis zum 19. Jh. ein Waldgebiet. Es bildete zusammen mit den Grundstücken der Domänenhöfe in Groß-Holthausen, Kruckel, Löttringhausen und Menglinghausen, der Groß-Holthauser Mark und der Menglinghauser Heide einen in sich geschlossenen Geländekomplex von etwa 12 km² Flächeninhalt, der vom Kamm des Ardeygebirges bis an die Baroper Heide reichte, und dessen Ost- und Westgrenzen die nördliche Verlängerung der Ost- und Westgrenze der Groß-Holthauser Mark bildeten. Es kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, dass dieses in sich geschlossene Gebiet, der Hofesverband Groß-Holthausen, seit dem Mittelalter im wesentlichen immer unverändert geblieben ist. Er war eine ehemalige, sicher frühmittelalterliche[2] Villikation, und die Vermutung liegt nahe, dass er ehedem ein Reichshof, also Eigentum des Königs war oder aus Reichsgut hervorgegangen ist.[3] Bei der Einrichtung dieses Hofesverbandes auf möglicherweise noch unerschlossenem Gebiet[4] wurde den Baroper Bauern offenbar ihre Markenberechtigung im Hombrucher Waldgebiet genommen, und sie wurden in die Eichlinghofer Mark verwiesen.[5] Künftig hat nur noch der Lennhof Rechte im Hombruch ausgeübt, das in vielen Schriften als königliches Jagdgebiet bezeichnet wird; man kann sich vorstellen, dass ausgedehnte bäuerliche Nutzung in einem Jagdgebiet störend wirken würde.
Der Reichshof oder das Reichsgut wird als königliches Lehen an den Erzbischof von Köln als Herzog von Westfalen und von diesem an die Grafen von Berg weitergegeben worden sein und wäre dann bei den Erbteilungen 1161 an Berg-Altena und 1175 zur Grafschaft Mark gekommen, wo er ab 1381 nachweisbar ist.
Graf Engelbert III. von der Mark übertrug seiner Gattin Elisabeths von Sponheim bei der Eheschließung am 05.04.1381 den "Hof zu Holthusen" Groß-Holthauser Hofesverband als Morgengabe; nach seinem Tode 1391 erhielt sie weiteres Witwengut. Graf Dietrich II. von der Mark hat jedoch, wie er am 21.05.1396 beurkundete, die genannten Güter von ihr bald wieder entlehnt und ihr dafür eine jährliche Rente von 1000 Rheinischen Gulden ausgesetzt.[6] So konnte er bereits am 14.10.1395 über den zum Groß-Holthauser Hofesverband gehörenden Lenhoff und das Hombruchsgehölz verfügen, dass der Hof to dem Hombroike für 40 Mark an Diedrich Lenhove und seine Familie verpfändet wird; dies ist die älteste Erwähnung Hombruchs.[7]
- Die Urkunde besagt, Diedrich Lenhove sollte den Hof gleich den gräflichen freien Dienstleuten zu Burgmannsrecht auf Lebenszeit in Nutznießung haben. Dafür war er verpflichtet zur Aufsicht über das Gehölz, genannt dat Hombroick, und die daran gelegene Herrenwiese[8]. Er sollte unberechtigtes Eintreiben von Vieh verhindern. Aus der Wiese stand ihm nur das für den Hof nötige Heu zu. Im Wald durfte er nur das für den Hof nötige Holz schlagen, doch konnte er sich das dürre Holz und abgefallenen Zweige nehmen. Zur Eichelmast konnte er 20 Schweine eintreiben lassen. – Er hatte damit einen Teil der Aufgaben zu erfüllen, die später dem Förster zufielen.[9]
Nachdem im Jahre 1609 Johann Wilhelm, der letzte Herzog von Cleve-Mark, verstarb, fiel die Grafschaft Mark durch Marie-Eleonore, Gemahlin von Albrecht Friedrich, Herzog in Preußen, an Brandenburg und somit in der Folge an Preußen. Dadurch wurde der Hombrucher Wald königlich-preußischer Dominalbesitz, ebenso wie die beiden Mühlen.[10] So finden sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Bezeichnungen: Königliches Privatgehölz, königlicher oder herrschaftlicher Forst, auch Gut Hombruch, zuletzt königlicher Forst- oder Walddistrikt. Das Hombruch war von Gräben umgeben und hatte eine Größe von 151 holländischen Morgen 350 (Quadrat-) Ruten oder 505 preußische Morgen 50 Ruten, also ca. 130 Hektar. Der Wald war infolge des jahrhundertelang betriebenen Bergbaues wohl zum Teil arg verwüstet und daher in einem schlechten Zustand. Dennoch konnte immer wieder Holz daraus verkauft werden; von "mächtigen Eichen" war die Rede.
Industrialisierung und Besiedelung
Die Siedlungsgeschichte Hombruchs setzt erst mit der Veräußerung des Hombrucher Domänenwaldes im Jahre 1827 ein. Nach der Aufteilung der Baroper Heide im Jahre 1776 kam es am 1. Mai und 12. November 1827 zur Versteigerung des Hombruchs. Der ganze Forstbezirk wurde in 43 Abteilungen aufgeteilt und zu einem Preis von durchschnittlich 35 Reichstalern pro Morgen meistbietend versteigert. Der 01.05.1827 oder der 12.11.1827 kann daher als Gründungsdatum von Hombruch gelten. Die einzelnen Grundstücke wurden dann entweder zu Eigentum oder in Erbzinsverträgen abgegeben.[11]
Damals erwarb Friedrich Harkort mit den Abteilungen 13-24 einen 161 Morgen 41 Quadratruten preußischen Maßes großen Teil in der Mitte, etwa ein Drittel des Gesamtgebietes, zwischen heutiger Harkortstraße (damals Hauptholzabfuhrweg, später Bahnhofstraße), Grundstück des Forsthauses, Darbach (etwa nördlich des Sportplatzes) und Rüpingsbach gelegen. Wie Harkort selber berichtete, standen auf dem Grundstück mächtige Eichen, wie sie ringsum im Musterlande deutscher Eichen nicht zu finden waren. Leider konnten die herrlichen Bäume nicht erhalten bleiben; sie mussten fallen, um mit ihrem Erlös den Kaufpreis zu decken und den Boden für eine neue Ansiedlung frei zu machen. Die Namen der Erwerber der umliegenden Abteilungen sind durch den Erbzinsvertrag ebenfalls bekannt.
1831 verkaufte Harkort die östlichste Abteilung Nr. 24, die an das Grundstück des provisorischen Försters Johann Christian Kuhn grenzte,[12] an dessen Sohn, den Handlungsgehilfen Christian Friedrich Kuhn, der später an der Nordwestecke dieses Grundstücks ein Kaufhaus errichtete (später Kaufhaus Küster, jetzt Küster-Passage).
1834 baute Friedrich Harkort die am Rüpingsbach liegende ehemalige Ölmühle, die zu seinem Grundstück gehörte, zu einer Eisengießerei mit dem ersten Puddelofen im heutigen Dortmund um, der bald eine Kesselschmiede folgte. Damit leitete Harkort die Industrialisierung im Barop-Hombrucher Raum ein. Nachteilig für die Eisengießerei war die ungünstige Verkehrslage. Der von ihm angeregte Eisenbahnbau ließ noch über ein Jahrzehnt auf sich warten.
Das Meiste seines Grundes musste Harkort aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ab 1847 in einem jahrelangen Verfahren an seinen Bruder Johann Kaspar, seine Kinder und den Freiherrn Gisbert von Romberg abgeben. In diesem Zusammenhang soll Hombruch erstmals als Ort bezeichnet worden sein[13], weshalb 1997 das 150-jährige Bestehen gefeiert wurde.
Romberg ließ die neu erworbenen Flächen im Hombruch nach 1847 neu parzellieren und begann mit der Besiedelung des Ortes bzw. setzte sie fort.[14] Viele Arbeiter strebten mit ihren Familien in die Nähe der Zechen und Metallverarbeitungsbetriebe in Barop und Hombruch.
Nur ein Jahr nach Harkorts Zwangsverkauf[15] wurde unmittelbar neben seinem Besitz 1848 die Bergisch-Märkische Eisenbahn in Betrieb genommen. An der Zeche Louise-Tiefbau entstand eine Bahnstation mit dem Namen "Barop".
Friedrich Harkort hatte sein Wohnhaus zuerst auf dem heutigen Grundstück Deutsch-Luxemburger Straße 55 errichtet, wohnte aber bis zu seinem Tode in einem Arbeiterhaus auf dem ihm verbliebenen Harkortshof[16].
1858, nach anderen Quellen[17] bereits 1855 erwarben die Brüder Wilhelm und Gottlieb Hammacher aus Warstein von dem Bauern Lenhoff ein östlich des Bahnhofs liegendes Grundstück und nahmen dort 1862 ein Puddel-, Walz- und Hammerwerk, das so genannte Hammacher'sche Etablissement in Betrieb.
Die Gebrüder Hammacher besaßen schon Betriebe im Warsteiner Raum. Als sie dann in Hombruch ihr Werk erbauten, wurden viele Arbeiter aus ihren alten Betrieben nach Hombruch geholt. In dem protestantisch geprägten Hombruch bildeten die Migranten eine katholische Gemeinde. Noch heute stammen die Mitglieder der Hombrucher St. Clemensgemeinde zu ca. 80% aus dem Sauerland und Ostwestfalen.
1865 legte Romberg auf seinem Besitz die Schachtanlage "Giesbert" seiner schon bestehenden Zeche Glückauf & Erbstolln[18] an.
1867 wurde der katholische Friedhof nördlich des Marktplatzes an der Steinäckerstraße angelegt, 1882 erhielt er eine kleine Kapelle. Im folgenden Jahr (1883) wurde der Friedhof erweitert.[19] Die jeweiligen Ländereien erwarb die Kirche vom Landwirt und Steiger Heinrich Holtmann, Ururgroßvater von Sabine Haake.
In den Jahren 1870/71 wurde die katholische Clemenskirche gebaut. Bisher war die Bevölkerung überwiegend protestantisch gewesen, aber durch Migration aus dem Rheinland und vor allem aus Schlesien und Polen verminderte sich die evangelische Mehrheit.[20]
Am 15.10.1875 wurde die Baroper Amtssparkasse in der ev. Schule eröffnet.
Nach dem Tod der Gebrüder Hammacher wechselte das Stahlwerk mehrfach den Besitzer und wurde letztlich 1881 stillgelegt. 1884 kaufte es der Dortmunder Kaufmann Hermann Kehl für 150.000 Mark und gründete die Baroper Walzwerk AG.
Ebenfalls 1884 beantragten die Einwohner Hombruchs die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde.
1896 war das Gründungsjahr der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Hombruch/Barop. Im ganzen Hombrucher Ortsteil entstanden preiswerte Genossenschaftshäuser.
In den Jahren 1896–1898 wird die evangelische Kirche am Markt erbaut.
Am 30.01.1899 wurde die Hörder Kreisbahn eröffnet und Hombruch an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Die elektrische Straßenbahn fuhr vom alten Amtshaus am Hombrucher Markt über die jetzige Harkortstraße und die Hombrucher Straße zur Stockumer Straße, wo sie Anschluss an die Linie Hörde-Eichlinghofen hatte.
1905 wurde das ehemalige Hammacher'sche Stahlwerk als reines Walzwerk wiederbelebt und produzierte Walzbleche mittels neuer Siemens-Martin-Öfen, für die eine Ofenhalle an der heutigen Harkortstraße errichtet wurde.
Mehrere Schulen wurden im aufstrebenden Hombruch gebaut. Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Schule von 1912/1913, heute Harkort-Schule, war eine der modernsten Schulen ihrer Zeit. Die katholische Brüder-Grimm-Schule wurde 1910 errichtet.
Strukturwandel
Nach dem Ersten Weltkrieg verlagerte sich der Bergbau in die nördlichen Industriegebiete, und die (letzte?) Hombrucher Zeche (Kaiser Friedrich?) wurde 1925, die angeschlossene Kokerei 1930 stillgelegt.
Die Baroper Walzwerk AG wurde 1928 in die Hoesch AG eingegliedert.
Bei der Eingemeindung nach Dortmund 1929 mussten zahlreiche Straßen umbenannt werden. So wurde z. B. aus der Bahnhofstraße die Harkortstraße.
Im Zweiten Weltkrieg litt auch Hombruch ab 1944 unter Bombenangriffen. Zahlreiche Häuser wurden zum Teil schwer beschädigt, wie zum Beispiel die katholische und die evangelische Kirche sowie das Marienhospital.
Nach dem Krieg hat sich das Stadtbild Hombruchs stark verändert. Viele Häuser wurden neu gebaut.
Ende der 1970er Jahre wurde die Harkortstraße umgestaltet und zwischen der Singerhoffstraße und der Löttringhauser Straße in eine Fußgängerzone umgewandelt. Der Wappenschmuckbaum vor der Bezirksverwaltungsstelle am Marktplatz wurde seinerzeit von der Hombruchgilde gestiftet.
Bis 1989 wurden im Baroper Walzwerk Röhren für Pipelines hergestellt aus spiralförmig gebogenem und verschweißtem Bandstahl, der in Coils per Lkw angeliefert wurde. Das letzte Rohr wurde am 27.04.1989 gefertigt. Eine farbige Skulptur aus Rohrabschnitten, die auf der Insel des Kreisverkehrs am Luisenglück steht, lässt diese Fertigungsart noch erkennen.
In den 1990er Jahren wurden die Betriebsgebäude des Walzwerks abgerissen. Dort entstand vor allem der Komplex "Harkortbogen" mit einem Seniorenwohnsitz und einer Caritas-Sozialstation und -Tagespflege und ein Einkaufszentrum mit "Kaufland"-Kaufhaus.
Ende 2016 richtete DOKOM21 in Kooperation mit der Sparkasse Dortmund und dem Hombruch-Forum einen Internet-Hotspot für den Marktplatz und die Fußgängerzone ein.
Am 25.09.2020 war Ministerpräsident Armin Laschet in Hombruch zu Besuch.
Weitere Einzelheiten in Boos' Artikel über Hombruch
Heutige Bedeutung
Hombruch ist heute ein beliebter Vorort Dortmunds und verfügt mit der Harkortstraße über eine attraktive Einkaufsmeile von überörtlicher Bedeutung, die zu Recht seit einiger Zeit "Hombrucher City" genannt wird.
Administrative Zugehörigkeit
Hauptartikel: Stadtbezirk Hombruch#Administrative Zugehörigkeit
Als Domänenwald gehörte Hombruch dem jeweiligen Landesherrn.
Zu Beginn der Besiedlung gehörte Hombruch zum Amt Hörde, ab 19. Juni 1874 zum Amt Barop, Gemeinde Kirchhörde, ab 1. Juli 1888 bis zur Eingemeindung nach Dortmund 1929 zum Amt Kirchhörde im Kreis Hörde.
Seit 1929 ist der Ort Sitz der Bezirksverwaltungsstelle, seit 1974 der damals neu geschaffenen Bezirksvertretung und des Bezirksvorstehers – ab 2004 Bezirksbürgermeisters – für den Stadtbezirk Hombruch.
Literatur
siehe Literaturliste
Websites
Mitwirkende
- Hans Tibbe, Vorsitzender des Hombrucher Geschichtsvereins
- Tilo Cramm, Leiter des Arbeitskreises Dortmund des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier
- ↑ Strothmann
- ↑ Hücker S. 186
- ↑ Hücker S. 182 f., 414 f., Karten 3, 6 und 10
- ↑ Ich habe die Art und Weise der Entstehung von Reichsgut noch nicht verstanden; die Inbesitznahme von unbesiedeltem, unbebautem Land erscheint mir aber plausibel und passt zur von Hücker beschriebenen Verdrängung der Baroper Markenberechtigungen.
- ↑ Hücker S. 414 f.
- ↑ Hücker S. 185
- ↑ Die Urkunde vom 14.10.1395 befindet sich als Transsumpt (Abschrift) in einer Urkunde vom 27.07.1496, und zwar im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0640 / Handschriften AA 0640, Nr. A IV 8, Causae Markenses: Geschäftsregister Herzog Johanns II. (Bd. XIX) (Blatt CCXI ff.)
- ↑ heute das Gelände des Bahnhofs Barop und der Kartbahn, frühere Baroper Maschinenfabrik.
- ↑ Hücker S. 179
- ↑ Gem. II. Teil, 14. Titel, § 11 des Allgemeinen preußischen Landrechts stand das Eigentum an Domänen dem Staat, ihre Nutzung jedoch dem König zu.
- ↑ Der Forstbezirk gehörte zur Forstinspektion Dortmund, Oberförsterei Hagen, die Einkünfte verwaltete jedoch das Domänenrentamt Dortmund, später Hamm. Die Verträge schloss die königliche Regierung in Arnsberg mit Genehmigung des preußischen Finanzministers.
- ↑ Diese Grenze ist heute noch im Kataster sichtbar, es ist die Grenze zwischen den Gärten der Häusern an der Ostseite der Domänenstraße bzw. an der Westseite der Wupperstraße
- ↑ Quelle fehlt!
- ↑ Einzeheiten müssen noch erforscht werden
- ↑ der hauptsächlich Flächen östlich der im Bau befindlichen Bahnlinie betraf (s. Fördervereins-Auftritt)
- ↑ nicht zu verwechseln mit dem heutigen Gewerbepark Harkortshof. Das Arbeiterhaus lag auf der sog. Herrenwiese. In der Nähe liegt das noch heute bewohnte Gärtnerhaus.
- ↑ Vom Walzwerk zum Röhrenwerk. RuhrNachrichten vom 28.03.2018, Stadtteil-Nachrichten für den Stadtbezirk Hombruch
- ↑ Diese, ursprünglich eine Stollenzeche, wurde bereits im Jahre 1752 gegründet. In den Jahren 1839/1840 war mit dem Teufen der Tiefbauschächte "Gotthelf" und "Traugott" begonnen worden, bevor 1865 "Giesbert" folgte. Der Stollenbergbau gehörte damit der Vergangenheit an. Freiherr Gisbert II. von Romberg verkaufte die Zeche Glückauf Tiefbau 1869 an den "Eisenbahnkönig" Strousberg, der sie 1872 an die Dortmunder Union weitergab. In jenem Jahr hatte die Zeche eine Belegschaft von über 1.000 Beschäftigten. Im Jahr 1910 ging die Zeche Glückauf Tiefbau an die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG.
- ↑ Walter Gronemann, Kleine Geschichte... S. 68
- ↑ Hier wären Zahlen angebracht.