14. Februar 1946

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Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Gefangenschaft Epilog Anhang

Chronik 40–45

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

Chronik 45–49

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

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14.2. Bisher kältester Tag: Minus 20 Grad. Von 2000 Lagerinsassen sind 900 Distrophiker. Und der unverschämte russische Kommandant erklärt, wir seien ein Erholungslager! – Die schlechte Ernährung erklärt uns der Kommandant so: Die Lager müssten sich wirtschaftlich selbst tragen. Sie leihen die Kriegsgefangenen als Arbeitskräfte an Betriebe oder andere Stellen aus und bekommen dafür Geld. Da unsere Arbeitsleistung aber zu gering ist, erwirtschaftet das Lager nicht genug, um uns besser ernähren zu können. Der jüdische Oberinspektor tröstet uns damit, dass ganz Russland genauso schlecht äße, weil die Ernte schlecht gewesen sei. An all dem ist ein Körnchen Wahrheit; es ist aber kein Grund, uns verhungern zu lassen. Eine Woche später erklärt Stalin, die Lebensmittelkarten sollen abgeschafft werden! – Für notwendige Lagerarbeiten besteht Arbeitszwang. – Der Zustand der Zähne ist katastrophal. Meiner nicht. – 3 Kriegsgefangene haben bereits Wasser.[1] – Wir bekommen Seife. Pro Mann 1/2 Stück Kriegsseife für 2 Monate. Da Schuhwerk knapp ist, läuft alles in Holzpantinen.


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  1. wahrscheinlich ist Bauchwassersucht gemeint