8. September 1941

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Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Gefangenschaft Epilog Anhang

Chronik 40–45

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

Chronik 45–49

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

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GEO INFO
Dnjepr-Übergang[1] Gorodok~Ssamussewka Karte — map~Karte — map
03.09.1941: Anmarschweg und Breitstellungsräume I.R. 477; 08.09.1941: Angriff über den Dnjepr
Do-Werfer (Nebelwerfer)
Bildunterschrift in der Quelle: Über den Dnjepr bei Krementschug – Bildunterschrift im Tagebuch: Sturmboote
Den Nebelwerfern wurde 1944 eine Briefmarke gewidmet
Auch den Sturmbooten wurde 1944 eine Briefmarke gewidmet

Wir schlafen im Zelt hinter einem Gebüsch unweit der Ablaufstelle. Kaum graut der Morgen, da fahren wir erschreckt von unserem Lager hoch. Unsere Do-Werfer, die hinter uns stehen, haben den Feuerschlag eröffnet.[2] Jaulend und aufheulend zischen die Raketen in weitem Bogen über den Strom, einen feurigen Schweif hinter sich lassend. Dumpfe Schläge am jenseitigen Ufer künden uns die Einschläge. Jetzt mischt sich die Artillerie mit grollenden Salven ein, und unter der Feuerglocke von Granaten und Raketen knattern die Sturmboote los. Wie jagende Hunde preschen sie aufs Wasser hinaus und in der Mitte des Stromes sind sie nur noch dunkle Punkte, die ein strichdünnes weißes Kielwasser hinter sich herziehen. Das russische Abwehrfeuer konzentriert sich jetzt auf die Sturmboote. Hohe weiße Wasserfontänen spritzen zwischen ihnen auf, aber es wird keins getroffen.

Unsere Sturmtruppen – immer etwa fünf Mann in einem Sturmboot – haben drüben ••• S. 41a: Bilder; S.42 •••nach kurzem Kampf schon Fuß gefasst. Dieser Stromübergang ist erstaunlich schnell gegangen. Die Wucht unserer Angriffe ist unwiderstehlich, und selbst dieser breite Strom hat den Furor Teutonicus nicht aufhalten können. Den Sturmbooten können jetzt die langsameren Fähren mit schwerem Gerät folgen. Wir beginnen mit dem Übersetzen von 8,8-Flakgeschützen (Flugabwehrkanonen) und den dazu gehörigen Fahrzeugen.[3]

Bald kommen die ersten Boote zurück und bringen schon Gefangene mit. Es sind Schwerverwundete dabei, die erschütternd jammern und wimmern. Sie werden auf einem strohgepolsterten Panjewagen abtransportiert. Die russische Artillerie belegt jetzt unsere Ablaufstelle mit Feuer, nachdem sie sie endlich erkannt hat. Schwere Brocken krepieren mit gewaltigen Detonationen, richten aber keinen Schaden an.


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Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

  1. Damit greift die Division von Südosten in die Schlacht um Kiew ein (daher „Südost-Kessel“ gem. KTB 257. I.D., NARA T-315 Roll 1803 Frame 000894 bzw. „Vernichtungsschlacht am Orschiza-Abschnitt“ gem. Frame 000905), von der im Tagebuch bis auf den Sula-Übergang nichts erwähnt wird.
  2. Entgiftungsabteilung 102, um 6 Uhr (KTB 257. I.D., NARA T-315 Roll 1803 Frame 000749/58/59/66). Die Abt. wurde am 14.01.1942 zur schweren Werfer-Abt. 102 und im April zur III. Abt. des schweren Werfer-Regiments 2. Da die III. Abt. des schweren Werfer-Regiments 1 mit dem 28/32-cm-Nebelwerfer 41 ausgestattet war, kann angenommen werden, dass diese Waffe auch hier eingesetzt war.
  3. Reseve-Flak-Abteilung 142 (KTB 257. I.D. Frame 000752)